BESTWIG-VELMEDE (SR). Ganz klar: Das ist die Zukunft, so bewertet und begründet Bauunternehmer Friedel Tillmann seine jüngste Entscheidung, für seinen Maschinenpark, bestehend aus Motorgrader, Planierraupen und Kettenbagger, in moderne Maschinensteuerungstechnik von Trimble zu investieren. Das Straßen- und Tiefbauunternehmen am Rande des Sauerlandes, in Bestwig-Velmede, setzt seit Mai auf das Fabrikat Trimble, unter anderem auf eine 3D-Steuerung, eine Vermessungsausrüstung sowie weitere Lasersteuerungen. Geliefert und montiert wurden die Komponenten durch den Spezialisten im Bereich von Maschinensteuerung, der Firma Sitech West mit Sitz in Duisburg. Seit Anfang 2011 kooperieren bundesweit die Zeppelin Baumaschinen GmbH und die Firma Sitech Deutschland GmbH, der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Trimble.
Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit über 25 Mitarbeitern. Unser Maschinenpark und die dazugehörenden Komponenten sind so aufeinander abgestimmt, dass wir auf die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse schnell, professionell und wirtschaftlich eingehen und somit die Arbeiten unserer Auftraggeber selbstverständlich zu deren Zufriedenheit durchführen können, sieht der Unternehmer einen der Erfolgsfaktoren seines Betriebes. Seit Jahren wird die Firma Tillmann von der Niederlassung Paderborn betreut. Gemeinsam haben Jens Rehse, Zeppelin Verkaufsrepräsentant, und Ulrich Wohlgemuth, zuständig für den Vertrieb von Maschinensteuerungen bei Sitech West, Friedel Tillmann und sein Team von der Leistungsfähigkeit der Trimble-Produkte überzeugt. Mit der neuesten Trimble-Technologie können die individuellen Kunden- und Maschinenanforderungen maßgeschneidert erfüllt werden. Bei der Investition war es dem Bauunternehmer Tillmann wichtig, technisch innovativ für die Zukunft gewappnet zu sein. Meine Mitarbeiter waren bei der Wahl der richtigen Technik von Anfang an mit einbezogen. Denn als Anwender dieser neuen, zukunftsweisenden Technologie in Form von 3D müssen sie sich damit intensiv beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren 3D-Steuerungstechnik Standard sein wird, ist Friedel Tillmann schon heute überzeugt. Bei den Kommunen haben sich bei der Auftragsvergabe die Anforderungen deutlich erhöht. Ohne den Einsatz von GPS und UTS wird in den nächsten Jahren bald nichts mehr laufen. Nur wer in der Lage ist, mit Maschinensteuerungen effektiv umzugehen, der wird sich am Markt auch behaupten können, wagt Tillmann eine Prognose. Bei Spezialunternehmen führt schon seit einigen Jahren an dieser Technik kein Weg vorbei, gerade wenn es um das Anlegen von Flächen und die Geländemodellierung im großen Stil geht. Das Großprojekt Phönix-See in Dortmund ist ein gutes Beispiel dafür, ergänzt Ulrich Wohlgemuth. Das Bauunternehmen will die neue Technik für die Massenermittlung einsetzen und bei Arbeiten in den Geschäftsfeldern Deponie- und Wasserbau nutzen. Um diese Bereiche komplett abdecken zu können, muss man bestimmte Kriterien erfüllen. Mit den aufgebauten Laseranlagen haben wir weitere Anforderungen vom Markt erfüllt und können so auch für große Ingenieurbüros arbeiten, so Tillmann. Doch damit nicht genug. Tillmann glaubt fest daran, dass sich für sein Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließen werden vor allem vom Einsatz von 2D- oder 3D-Kontrollsystemen auf Kettenbaggern verspricht er sich einiges. Die uneingeschränkte Verfügbarkeit von UTS ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber der herkömmlichen GPS-Technik. Somit war es einer der wichtigsten Gründe für den Zuschlag für die Trimble-2D- beziehungsweise 3D-Technologie. Wir arbeiten vielerorts am Rande von großen Waldflächen. Beim Einsatz durch GPS-gestützte Anlagen ist eine absolut störungsfreie Nutzung aufgrund der Schattenwirkung nicht immer gewährleistet. Mit der neuen Satellitengeneration Galileo soll ja bekanntlich eine Verbesserung eintreten. Aber bis diese störungsfrei funktioniert, wird sicherlich noch eine geraume Zeit ins Land gehen und darauf kann ich als Unternehmer nicht warten, begründet Friedel Tillmann seine Kaufentscheidung.
Vorteile sieht Friedel Tillmann darin, dass das Trimble-System ausgereift ist. Es ist logisch, funktionell und anwenderfreundlich aufgebaut. Man sieht sofort, ob alles passt. Meine Mitarbeiter brauchen im Vorfeld die Flächen oder Höhenmaße nicht abzustecken oder während der Bauphase nachzuarbeiten. Alle notwendigen Daten werden mittels eines USB-Sticks eingespeist, alles Weitere ist systemgesteuert, im Bedarfsfall vom Maschinisten korrigier- und somit kontrollierbar. Folglich spare ich als Unternehmer jede Menge Zeit und verbaue nur das benötigte Material. Kosten im Griff zu behalten, ist heutzutage das Entscheidende für ein Bauunternehmen, so Tillmann. Bislang arbeitete das Unternehmen ausschließlich mit 2D-Steuerungen, damit stieß man jedoch an Grenzen. Mit der neuen 3D-Anlage von Trimble bin ich bestens ausgestattet, kann zentimetergenau einbauen und es ermöglicht dem Maschinisten Kurvenfahrten, was undenkbar mit der alten Technik war. Die erbrachte Leistung von Mensch und Maschine wird dann direkt auf den Rechner ins Büro übermittelt und kann für die Abrechnung verwendet werden, erläutert Tillmann die Arbeitsabläufe auf der Baustelle. Als wir Trimble Steuerungen in unserem Unternehmen einführten, gab es wie bei jeder Neuerung Vorbehalte, die zwischenzeitlich aber mehr als ausgeräumt sind. Heute können sich viele meiner Mitarbeiter ein Arbeiten ohne 2D- oder ohne die neue 3D-Technik nicht mehr vorstellen. Außerdem haben wir mit Zeppelin und Sitech Partner an der Seite, die uns professionell begleiten, berichtet Tillmann abschließend.
Bild: Anlässlich des vom Wirtschaftsraum Nordrhein-Westfalen in Bottrop-Kirchhellen durchgeführten Cat Demo-Tages wurde der Auftrag zur Lieferung von Trimble-Maschinensteuerungen vom Geschäftsführer Friedel Tillmann (links) an die Firma Sitech West, stellvertretend an Ulrich Wohlgemuth (Zweiter von rechts), erteilt. Mit dabei Jens Rehse (Zweiter von links), Zeppelin Verkaufsrepräsentant der Niederlassung Paderborn, Thomas Tillmann (Dritter von links), Straßenbaumeister, Armin Cornelius (Dritter von rechts), Maschinist der Firma Tillmann, und Christian Kutscha (rechts), Zeppelin Niederlassungsleiter Paderborn. Foto: Zeppelin
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