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Trimble-Technologie im Einsatz

Brennpunkt Großbaustelle Autobahnkreuz Kaarst

Ein Großprojekt, das trotz vielfältiger Herausforderungen voll im Zeitplan liegt, ist angesichts anderweitiger Erfahrungen bei großen Bauvorhaben nicht selbstverständlich. Vorausschauende Planung sowie der Einsatz präziser Vermessungstechnik und effizienter Steuerungssysteme von Trimble waren gute Voraussetzungen für die Einhaltung der Zeit- und Kostenziele.

Der Landesbetrieb NRW hat im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A57 für den Bau des Autobahnkreuz A57 / A52 bei Kaarst die Bauunternehmen Dr. Fink Stauf und A. Frauenrath für den Erd- und Straßenbau sowie Fa. Echterhoff für die Brückenbauwerke beauftragt. Das Gesamtvolumen des Auftrags liegt bei 22 Mio. €. Das Projekt wurde im Oktober 2013 begonnen und wird laut Plan zum Jahresende 2015 abgeschlossen.

Das Bauvorhaben liegt trotz der anspruchsvollen Aufgabe und vieler Herausforderungen voll im Zeitplan. Das Projekt bezeichnete Josef de Mülder, Projektleiter des Landesbetriebs Strassen NRW, als eine Operation am offenen Herzen: Mit mehr als 112.000 Autos täglich ist das Kreuz Kaarst eines der am stärksten befahrenen Autobahnkreuze Deutschlands. Währen der gesamten Bauphase musste der möglichst störungsfreie Verkehrsfluss in alle Richtungen gewährleistet werden.

Besondere Herausforderungen bestanden in den häufigen Fahrtrichtungsänderungen nach der Fertigstellung einzelner Bauabschnitte und der Notwendigkeit Maschinen und Material von und zur Baustelle transportieren zu können, so Polier Elmar Meuffels und Bauleiter Frank Jansen von der Fa. Frauenrath.

Auf insgesamt 2,5 km wurden 3 Brücken abgebrochen und neu gebaut, der gesamte Aufbau der Fahrbahnen sowie sämtliche Entwässerungskanäle ausgebaut und erneuert. Dabei wurden ca. 50.000 t Betonabbruch vor Ort recycelt und als Frostschutz wieder eingebaut. Ca. 100.000 qm Asphaltfahrbahn werden im Vollausbau erneuert, hierzu sind mehr als 80.000 t Asphalt notwendig.

Die Arbeitsgemeinschaft aus den drei Bauunternehmen konnte in der Kalkulation überzeugen, auch weil sämtliche Maschinen mit zeitgemäßen Steuerungssystemen ausgestattet und über die Business Center-Software von Trimble mit dem Büro vernetzt sind. Alle Planungsdaten und Geländemodelle können so zentral verwaltet und auf die Maschinen übertragen werden. Manuelle Absteckarbeiten sind äußerst selten.

Frauenrath setzt Bagger mit GPS-Steuerung sowie Raupen und Grader mit UTS-Steuerung für den 3D-Betrieb ein. Ein Radlader mit Blademaster Planierschild für die letzte Schotterschicht der Trassen arbeitet mit einer Präzision im Millimeterbereich. Nacharbeiten entfallen größtenteils. SITECH Deutschland hatte den Radlader als Speziallösung von 2D-Lasersteuerung auf 3D-GPS- bzw. UTS-Steuerung aufgerüstet. Nach dem Herstellen des Planums kann überschüssiges oder fehlendes Material zugefahren oder direkt verladen werden. Der Einsatz eines Radladers anstelle eines Graders spart einen Bagger und einen LKW für die sonst üblichen Zwischentransporte ein.

Mit der Trimble Universal Totalstation und der SPS Vermessungssoftware kann Frauenrath besonders schnell und flexibel reagieren und kleinere Geländemodelle beispielsweise für Böschungen oder Baugruben für die neuen Brückenbauwerke im Trimble Business Center selbst erstellen und somit erheblich Zeit und Kosten sparen.

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