Aktuelle Produkt-Entwicklungen und Praxisberichte
Mit Trimble Earthworks 2.23 steht Anwendern ein Update zur Verfügung, das zahlreiche Verbesserungen für effizientere Arbeitsabläufe und eine reibungslose Datenintegration bietet. Besonders hervorzuheben ist, dass das Upgrade nun für alle bestehenden Earthworks‑Systeme frei verfügbar ist – unabhängig vom aktuellen Softwareablaufdatum. Damit lassen sich auch ältere Anlagen schnell und unkompliziert auf den neuesten Stand bringen, um von modernen Workflows, verbesserten Diagnosefunktionen und höherer Systemstabilität zu profitieren.
Ein zentrales Highlight des Releases ist die Möglichkeit, vor Ort erstellte Infield‑Oberflächen direkt im LandXML‑Format zu speichern. Designs, die bisher in proprietären Formaten abgelegt wurden, sind dadurch vollständig CAD‑ und maschinenkompatibel. Earthworks konvertiert bestehende *.slope- und *.infield‑Dateien automatisch und archiviert die Originale. Somit lassen sich Infield‑Designs problemlos in CAD‑Software, anderen Maschinensteuerungen, im Vermessungsprozess oder mit Projektpartnern teilen. Das erleichtert die Zusammenarbeit auf gemischten Baustellen, reduziert Fehlerquellen und erhöht die Effizienz im gesamten Datenfluss.
Für eine schnellere Unterstützung auf der Baustelle sorgt der neue Remotezugriff im Read‑Only‑Modus, der über WorksManager einen unmittelbaren Einblick in Maschinenstatus und Einstellungen erlaubt – ganz ohne Passwort. Änderungen, die sicherheitsrelevant sind, bleiben weiterhin loginpflichtig. Anwender und Serviceteams profitieren von deutlich beschleunigten Diagnose‑ und Supportprozessen, was Ausfallzeiten reduziert und den Betrieb spürbar erleichtert.
Für Nutzer von Cat Next Gen Minibaggern bringt Earthworks 2.23 eine bedeutende Neuerung: die dynamische 3D‑Knickauslegerführung. Statt nur drei fester Positionen steht nun eine kontinuierliche Führung über den gesamten Schwenkbereich zur Verfügung. Durch die Integration der Cat Ease of Use‑Sensorik steigt die Präzision und Effizienz insbesondere bei Arbeiten in engen Bereichen, beim Erstellen von Grabenprofilen oder bei komplexen geometrischen Anforderungen – ein deutlicher Mehrwert für anspruchsvolle Einsätze mit den Modellen 306, 308 und 309.
Die Verwendung benutzerspezifischer Gitterdateien (*.ggf) wurde erheblich vereinfacht. Diese müssen nicht mehr zwingend in der Datei CoordSystemDatabase.xml referenziert werden.
Ab dieser Version können Anwender sowohl veröffentlichte Gitterdateien aus der Datenbank nutzen als auch eigene Gitterdateien einfach in den Ordner *\GeoData* ablegen. Diese unabhängigen Dateien werden automatisch erkannt und stehen unmittelbar zur Verfügung.
Earthworks 2.23 bietet ein Update, das Produktivität, Datenflexibilität und Bedienkomfort gleichermaßen verbessert. Es macht die tägliche Arbeit auf der Baustelle effizienter, vereinfacht die Administration im Hintergrund und steigert die Leistungsfähigkeit der gesamten Maschinenflotte – ein klarer Schritt hin zu noch smarteren und stärker vernetzten Baulösungen.